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BEI ALKOHOL UND DROGEN
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DIPL. SOZ. ARB. (FH) RAIMUND EISING
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SUCHTTHERAPIE - ALKOHOLTHERAPIE
DROGEN UND MEDIKAMENTENMISSBRAUCH

"Jede Art von Droge ist ein Selbstbetrug,
der irgendwann in Reue umschlägt. "

(Manfred Hinrich, *1926, Philosoph, Schriftsteller)


"Hütten in Cordeville"
(Vincent van Gogh 1853-1890)


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Medikamentenmissbrauch

Gebrauch – Missbrauch – Sucht

Medikamente sind synthetische oder natürliche Stoffe, mit denen man den lebenden Organismus bzw. die Psyche (Geist) verändern kann.

Medikamentensucht wird oft bagatellisiert

Nach Schätzungen gibt es ca. 1,5 Millionen Medikamentenabhängige in Deutschland.

Vor allem Frauen (ca. 70 %) sind hiervon betroffen.

Frauen nehmen eher Medikamente ein als Alkohol, wie zum Beispiel Männer, um die alltäglichen Probleme, Belastungen von Familie, Beruf etc. zu bewältigen – hier vor allem Beruhigungs- und Schlafmittel.

Schon Kinder und Jugendliche greifen immer öfter zu Schlaf- und Beruhigungsmitteln, und in stärkerem Maße noch zu Aufputschmedikamenten.

Viele Fachleute vergleichen die Zahlen der Medikamentenabhängigen schon mit denen der Alkoholabhängigen.

Medikamente werden meist nicht illegal besorgt, sondern von Ärzten verschrieben.

Der erste Ansprechpartner bei Depressionen, Spannungszuständen, Nervosität, Schlaflosigkeit, Belastungen etc. ist meist der Hausarzt. Oft genug wird hier nicht nach den Ursachen geforscht, sondern nur die Symptome behandelt und es werden Medikamente zur Unterdrückung der Symptome, also der Nervosität, Schlaflosigkeit etc. verschrieben.

Gewohnheitsbelastung – Abhängigkeit
Manche Medikamente wirken wunderbar, wenn diese nur zur Überbrückung, z.B. eines schweren Schicksalsschlages, genommen werden. Das wäre auch in Ordnung; aber werden diese Medikamente auf längere Zeit eingenommen, kommt es zur Abhängigkeit (weiter unten mehr über abhängig machende Medikamente).

Nicht immer sind nur die Ärzte Schuld. Bekommt ein Patient bei seinem Arzt kein Medikament mehr verschrieben, so kann er einfach zu einem anderen gehen.

Manch ein Arzt hat mir auch schon erzählt, dass er regelrecht von Patienten „erpresst“ wurde, auch weiterhin (abhängig machende) Medikamente zu verschreiben.

Das Problem ist bei fast jeder Art von Sucht (Medikamente, Alkohol, Drogen etc), dass man, um die gleiche Wirkung zu erzielen, immer mehr von dem Suchtmittel braucht.

Ein Medikamentenmissbrauch und / oder eine Sucht spielt sich meist im Verborgenem ab – man „riecht“ die Sucht nicht, wie bei der Sucht Alkohol. Man spricht nicht darüber. Eine Medikamentenabhängigkeit kann über lange Zeit unauffällig bleiben und ist von Außenstehenden kaum zu erkennen.

Auch vom Medikamentenkonsumenten selbst wird die Abhängigkeit erst spät erkannt. Die Sucht entwickelt sich meist schleichend.

Wird das Medikament abgesetzt, treten oft Kopfschmerzen auf oder Unruhezustände, Schlaflosigkeit etc.
Die Folge ist, man greift wieder zu dem Medikament.

Ohne kann ich gar nicht mehr schlafen!“

Etwa 5 – 6 % aller Medikamente besitzen ein Missbrauchspotenzial und können psychisch und auch physisch abhängig machen.

Zu den Medikamenten mit Abhängigkeitspotential gehören vor allem die Gruppen der Schlaf- und Beruhigungsmittel, der Schmerz- und Betäubungsmittel und der Anregungsmittel.

Auswirkungen auf den Straßenverkehr
Die Beeinträchtigung des Fahrverhaltens durch Medikamente ist den meisten Menschen nicht bewusst.

Vor allem Beruhigungsmittel stellen hier eine sehr große Gefahr für den Straßenverkehr dar – auch nach vielen Stunden der Einnahme. Bei Kombination von Medikamenten - vor allem bei den unten genannten Gruppen - mit Alkohol, erhöht sich die Wirkung und somit die Gefahr im Straßenverkehr dramatisch!

Wirkungen einiger ausgewählter Gruppen von Medikamenten

  • Schlaf- und Beruhigungsmittel – Tranquilizer
    Erwünschte Wirkung: beruhigend, angstlösend, einschläfernd

    Auswirkungen auf den Straßenverkehr:
    Herabsetzung der Konzentration, Reaktion und Aufmerksamkeit

  • Schmerzmittel – Analgetika
    Erwünschte Wirkung: Linderung der Schmerzen

    Auswirkungen auf den Straßenverkehr:
    Herabsetzung der Konzentration, Reaktion und Aufmerksamkeit, Unruhe

  • Antidepressiva
    Erwünschte Wirkung: Linderung der Depression

    Auswirkungen auf den Straßenverkehr:
    Realität durch die „rosarote Brille“ sehen. Es kann zu unwillkürlichen Zitterbewegungen, Sehstörungen etc. kommen.

  • Aufputschmittel = Psychostimulantien (Amphetamine)
    Erwünschte Wirkung: Erhöhte Leistung.

    Amphetamine waren in den 30ern des vorigen Jahrhunderts als Aufputschmittel sehr beliebt und noch frei verkäuflich.
    Mit dem Wissen der Gefährlichkeit fällt die Droge heute unter das Betäubungsmittelgesetz.
    Auf dem illegalen Markt ist diese Droge auch als „Speed“ bekannt.

    Auswirkungen auf den Straßenverkehr:
    Nach dem „Kick“ fühlt man sich schwach und ausgelaugt, oft für mehrere Tage.

Bei Interesse an einem persönlichem Termin rufen Sie mich einfach unverbindlich unter 04646 / 990 408 an oder benutzen mein Kontaktformular!

Ich freue mich auf Ihren Anruf!