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Suchtberatung in Schleswig-Holstein
Hilfe bei Problemen mit Alkohol, Drogen, Medikamentenmissbrauch
 

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PRIVATE SUCHTBERATUNG
BEI ALKOHOL UND DROGEN
- DER DISKRETE WEG

DIPL. SOZ. ARB. (FH) RAIMUND EISING
HEILPRAKTIKER FÜR PSYCHOTHERAPIE

SUCHTTHERAPIE - ALKOHOLTHERAPIE
DROGEN UND MEDIKAMENTENMISSBRAUCH

"Alkohol ist ein hervorragendes Lösungsmittel: Es löst Familien, Freundschaften, Arbeitsverhältnisse, Bankkonten, Leber- und Gehirnzellen auf. - Es löst nur keine Probleme."
(Unbekannt)

Die Brücke von Langlois - Vincent van Gogh 1853 - 1890

Die Brücke von Langlois
(Vincent van Gogh 1853-1890)


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Dipl. Soz. Arb.(FH) Raimund Eising
Heilpraktiker für
Psychotherapie
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24405 Mohrkirch

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Fax  04646 / 990 411

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Häufig gestellte Fragen und ihre Antworten

  1. Was ist eigentlich eine Suchtberatung?

Die Suchtberatung ist eine psychosoziale Beratung, aus der sich zentrale und methodische Prinzipien der Beratung und Behandlung in der ambulanten Versorgung entwickeln.

Wenn Sie eine Lösung für Ihr Alkoholproblem oder Alkoholabhängigkeit suchen, ist Ihr Hausarzt oder eine Suchtberatung wohl die erste Anlaufstelle. Dort können Sie Ihre Situation mit einer fachkundigen Person besprechen.

Suchtberatung kann ein einmaliges Gespräch sein, falls der Ratsuchende einfach nur einmal über seine persönliche Situation sprechen und Informationen einholen möchte.

Meist ist eine Suchtberatung aber eine Begleitung über eine längere Zeit, kann dabei auch durchaus in eine Therapie übergehen.

  1. Woran merke ich eigentlich, dass ich ein Alkoholproblem habe oder gar abhängig bin?

Sucht kann sich auf ganz verschiedene Weise ausdrücken.

Zumeist entwickelt sich eine psychische (geistig-seelische) Abhängigkeit - meist ganz unmerklich und schleichend. Aus dieser psychischen Abhängigkeit heraus kann sich dann - wenn der übermäßige Alkoholkonsum fortgeführt wird - auch eine physische (körperliche) Abhängigkeit entwickeln.

Das Leben bei einem Alkoholproblem und verstärkt noch bei einer Alkoholabhängigkeit fixiert sich immer mehr auf die Droge Alkohol.

Das Leben des Betroffenen dreht sich immer mehr um dem Alkohol. Die Tage, die Freizeit wird so geplant, dass Alkohol getrunken werden kann. Andere Interessen, Familie, Hobbys werden immer mehr vernachlässigt und treten in den Hintergrund.


  1. Was sollte Sie nicht daran hindern, sich jemanden anzuvertrauen?

"Beim Rauchen sagen viele: Ich würde es ja sein lassen, wenn ich könnte."
Wer so etwas über das Trinken sagt, würde schräg angesehen.
Warum eigentlich?

Falsche Scham und / oder Schuldgefühle!
Es ist keine Schande, krank zu sein, aber es ist eine Schande, nichts dagegen zu tun!
Viele Suchtgefährdete und Suchtkranke scheuen sich, etwas gegen ihre fortschreitende Selbstzerstörung zu tun.

Viele der Betroffenen finden immer wieder Mittel und Wege, sich selbst und auch andere über ihren Zustand hinwegzutäuschen.

Andere Betroffene wiederum hindert ihr übergroßes Schuldgefühl oder ihre Scham daran, sich jemanden anzuvertrauen und Hilfe in Anspruch zu nehmen.


  1. Was ist eigentlich eine Entwöhnungsbehandlung? - Wo wird eine solche durchgeführt?

Vgl. hier meine Seite "Suchttherapie"


  1. Was kostet bei Ihnen eigentlich eine Beratungs- oder Therapiestunde?

Ich rechne Privat ab.
Das Honorar für eine Stunde beträgt 75,- Euro.
Eine Therapeutenstunde dauert statt 50 Minuten (wie bei Psychotherapeutenstunden) bei mir volle 60 Minuten!

In den Kosten sind auch die Vorbereitung und die Nachbearbeitung für jede Stunde enthalten.
Die Bezahlung der jeweiligen Stunde erfolgt jeweils nach der Sitzung. Selbstverständlich erhalten Sie jeweils eine Quittung.

Vgl. hier auch "Vorteile einer privaten ambulanten Suchttherapie"


  1. Welche Vorteile und Nachteile haben eine ambulante und eine stationäre Entwöhnungsbehandlung?

Die Vorteile bei einer ambulanten Therapie sind vor allem die dass der Betroffene in seinem familiären und sozialem Umfeld bleiben kann, keine beruflichen Nachteile zu erwarten hat und seine Anonymität geschützt ist!

Vgl. hier auch "Vorteile einer privaten ambulanten Suchttherapie" und die Seite "Suchttherapie"


  1. Können Sie mir versichern, dass ich die Behandlung / Therapie bei Ihnen mit Erfolg beende?

Das kann leider niemand!
Die Ergebnisse in der Suchtbehandlung sind wissenschaftlich ausgewertet. Ca. zwei Drittel der Betroffenen profitieren von einer Suchtbehandlung, wenn sie sich selbst dazu entschließen Hilfe in Anspruch zu nehmen.


  1. Was heißt eigentlich in der Therapie eine Diagnostik machen?

Eine Therapie sollte eigentlich immer mit einer Diagnostik beginnen.

Diagnostik könnte man auch übersetzen mit "gründlich kennen lernen" oder sich ein "Bild machen" vom Menschen, seinem Umfeld und seinen Problemen, zum Beispiel, warum jemand zuviel Alkohol getrunken hat.

Bei der Diagnostik kommen auch nach Absprache psychologische Fragebögen zum Einsatz, die dann ausgewertet werden.

  1. Muss ich bei einer Suchttherapie alles sagen?

Sie sagen nur das, was Sie sagen wollen - aber: der Erfolg einer Therapie hängt von der Offenheit und der Bereitschaft des Patienten ab, sich auf die Therapie einzulassen.

Natürlich ist es unangenehm, über seine Probleme, über seine private Situation, seine Gefühle (zum Beispiel Ängste) zu sprechen und sich ihnen zu stellen. Am liebsten möchte man vor allem davon laufen, anstatt sich dem zu stellen. Dazu braucht es aber eine genügend große Motivation und Offenheit in den Therapiegesprächen.

  1. Kann ich auch einfach mal nur für eine Stunde vorbeikommen, um ein Problem zu besprechen, ohne gleich eine Therapie zu planen?

Selbstverständlich! Rufen Sie mich vorher an, damit wir einen Termin vereinbaren können.


  1. Ist auch eine Probesitzung möglich, bevor ich mich für eine Therapie entscheide?

Selbstverständlich. Sie entscheiden nach jeder Stunde neu, ob Sie weiter machen wollen oder nicht. Sie müssen bei mir keinen Vertrag über eine bestimmte Stundenzahl unterschreiben. Ich verrechne für eine Probesitzung das gleiche Honorar wie für die anderen Sitzungen auch.


  1. Was ist, wenn mir Ihre Nase nicht gefällt?

Dann kommen Sie einfach nicht wieder. Bei mir muss sich niemand vertraglich binden. Niemand unterschreibt bei mir irgendwelche Verträge.


  1. Wie lange dauert eigentlich eine Suchtherapie?

Manchmal reicht eine kurze Beratung von nur wenigen Stunden aus. In der Regel dauert eine Suchttherapie aber mehrere Wochen oder Monate.
vgl. hier auch die Seite über
"Ablauf und Kosten"


  1. Woran merke ich, dass mir meine Therapie hilft?

Eine Therapie verläuft nicht gleichmäßig. Die ersten Verbesserungen in Ihrem Denken, Verhalten und Fühlen sollte Sie aber schon nach etwa 6-10 Stunden bemerken.


  1. Wann ist eine Therapie eigentlich zu Ende?

Grundsätzlich gilt: Wenn die Ziele, die der Patient in Zusammenarbeit mit dem Therapeuten erarbeitet hat, erreicht worden sind.

Selbstverständlich kann der Patient jederzeit die Therapie abbrechen.


  1. Was ist eigentlich eine Suchtverlagerung?

Die Suchtverlagerung ist ein häufiges Phänomen. Nachdem der Betroffene vom Alkohol weggekommen ist verschiebt sich - da ein Suchtverlangen noch da ist - dies auf Ersatzbefriedigungen, zum Beispiel in Form von Rauchen, Computerspiele, Süßigkeiten, Kaffee oder gar auf andere Drogen.


  1. Wie soll ich mich verhalten, wenn ich bei Angehörigen oder Freunden ein Alkoholproblem oder eine Abhängigkeit bemerke?

Grundsätzlich muss der Betroffene selbst die Entscheidung treffen, ob er etwas ändern will.

Selbstverständlich ist es oft sinnvoll, ihn - ohne ihm Vorwürfe und Vorhaltungen zu machen - darauf anzusprechen.


  1. Muss ich ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich als Angehöriger (Ehepartner, Eltern etc.) mich bei Ihnen informiere. Würde ich ihn nicht verraten?

Ein Partner, der wirklich helfen will, darf sich nicht zum "Co-Alkoholiker" machen lassen, der hilft beim Leugnen oder Vertuschen mit zu machen.

Auf keinen Fall darf er dem Partner Verantwortung abnehmen und wenn dies schon passiert ist, muss er die Verantwortung für sein Tun und Handeln zurückgeben und klar zum Ausdruck bringen, dass man sich nicht in die Selbstzerstörung des Partners mit hineinziehen lassen will - ihm aber, wenn er den Willen, hat etwas zu ändern, ihm zur Seite steht.


  1. Ist Alkoholismus eigentlich erblich bedingt?

Hier "streiten" sich noch Fachleute der unterschiedlichen Fachbereiche. Viele sind davon überzeugt, dass etwa die Hälfte genetisch, also erblich bedingt ist.

Aus meiner nun über 20-jährigen Erfahrung in der Suchthilfe trinken wohl die meisten aus ganz unterschiedliche Gründen. Die einen kommen in einen "falschen" Freundeskreis, feiern zu viel oder trinken sich den Frust weg, haben Probleme, fühlen sich im Alkoholrausch stark und selbstsicher. Der Griff zur Flasche ist in der Regel auch die Suche nach Glück, Beziehung, Kontakt oder Liebe. Eine Ersatzbefriedigung.

Viele meiner Klienten haben auch den Alkohol missbraucht und als Medikament genommen um bestimmte Ängste oder Unsicherheiten zu überspielen.


  1. Stimmt es, dass Alkohol soviel Kalorien hat?

Ja, ein Glas Bier zum Beispiel mit 0,33 l hat allein 140 Kcal. - und ein viertel Liter Rotwein 170 Kcal.!

Und - Alkohol kann im Körper nicht gespeichert werden und wird deshalb noch vor den Fetten, die wir aus unserer Nahrung zu uns nehmen vom Körper abgebaut. Das heißt also, dass die Verbrennung der Fette aus der Nahrung hinten an steht und erst einmal ins "Depot" geschickt werden, also zur Hüfte oder zum Bauch.


  1. Welche Schäden kann Alkohol am Körper anrichten?

Neben psychischen und sozialen Folgen wird natürlich auch der Körper sehr belastet oder gar geschädigt.

Die Lebenserwartung ist bei Alkoholkranken erheblich eingeschränkt. Der ganze körperliche Organismus ist betroffen, zum Beispiel Herz-/kreislauferkrankungen, Lebererkrankungen, Magenbeschwerden, nachlassende sexuelle Leistungsfähigkeit, Schädigung des Nervensystem und mit weiter fortschreitender Erkrankung Persönlichkeitsveränderung, Intelligenzminderung bis hin zu einer Psychose (Geisteskrankheit).


  1. Hat Alkohol Auswirkungen auf Sex?

Erst einmal verringert Alkohol Hemmungen. Sex wird aus diesem Grunde wahrscheinlicher. Aber: dauerhafter Alkoholmissbrauch verringert bei Männern die Potenz und bei Frauen verringert sich die Fruchtbarkeit.


  1. Unterliegen Sie der Schweigepflicht? Sind die Gespräche vertraulich oder werden Informationen (z.B. Konsum von illegalen Drogen) evtl. an die Polizei weitergegeben?

Mit meiner Ausbildung unterliege ich nach § 203 des Strafgesetzbuches der Schweigepflicht. Ihre persönlichen Daten etc. dürfen nicht weitergegeben werden und sind absolut vertraulich!

Die Schweigepflicht bezieht sich auch auf Ihre Familie. Nur mit Ihrer Zustimmung werden Informationen an Dritte weitergegeben! Nichts geschieht ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung!


  1. Ja, seit 23 Jahren führe ich auch MPU-Beratungen, MPU-Vorbereitungen und auch Therapie für verkehrsauffällig gewordene Kraftfahrer durch.

    Nähere Informationen finden Sie auf meine Homepage www.MPU-Beratung-im-Norden.de.

    Bei Interesse an einen persönlichem Termin rufen Sie mich einfach unter Telefon 04646 / 990 408 unverbindlich an oder benutzen mein Kontaktformular!

    Ich freue mich auf Ihren Anruf!