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Suchtberatung in Schleswig-Holstein
Hilfe bei Problemen mit Alkohol, Drogen, Medikamentenmissbrauch
 

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PRIVATE SUCHTBERATUNG
BEI ALKOHOL UND DROGEN
- DER DISKRETE WEG

DIPL. SOZ. ARB. (FH) RAIMUND EISING
HEILPRAKTIKER FÜR PSYCHOTHERAPIE

SUCHTTHERAPIE - ALKOHOLTHERAPIE
DROGEN UND MEDIKAMENTENMISSBRAUCH

"Es hat keinen Sinn. Sorgen in Alkohol zu ertränken wollen,
denn Sorgen sind gute Schwimmer."

(Robert Musil, 188o - 1986, Erzähler und Dramatiker)


"Olivenbäume mit gelben Himmel und Sonne"
(Vincent van Gogh 1853-1890)


KONTAKT
Ihr Suchtberater  
Dipl. Soz. Arb.(FH) Raimund Eising
Heilpraktiker für
Psychotherapie
Mühlenstr. 12
24405 Mohrkirch

Tel. 04646 / 990 408
Fax  04646 / 990 411

E-Mail: Raimund.Eising@web.de
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Suchttherapie

Abhängigkeit überwinden im Einklang mit Familie und Beruf.

Hinter jeder Sucht steht auch eine Sehnsucht.

Die Sucht ist ein Aspekt unserer menschlichen Natur. In Deutschland und in ähnlichen Kulturkreisen ist der Genuss / Konsum von alkoholischen Getränken seit Jahrtausenden akzeptiert. Denken wie hier nur an die alten Germanen mit ihrem Met.

Die Gefahr hierbei ist, wenn sich der Konsum verselbständigt und es zu einem Kontrollverlust kommt, es zu erschreckenden Ausmaßen führt. Dies gilt genauso für andere Süchte wie Eifersucht, Spielsucht, Kaufsucht, Esssucht und viele andere mehr.

Ca. 10 Millionen (10.000.000) Menschen allein in Deutschland konsumieren Alkohol in riskanter Weise. Über 1 Millionen Menschen haben mehr oder weniger eine Alkoholabhängigkeit entwickelt!

Der Übergang vom normalen Trinken zum riskanten Trinken, von einem Alkoholproblem zur einer psychischen (geistigen / seelischen) und psychischen (körperlichen) Abhängigkeit kommt meist schleichend und unmerklich.


Wege aus der Sucht - die Suchttherapie

Ursachen erkennen - Alternativen finden - Veränderung zulassen

Eingeständnis, dass ein Alkoholproblem oder eine Abhängigkeit vorhanden ist.

Dies ist der 1. Schritt und wohl auch der wichtigste!

Sich einzugestehen, dass man möglicherweise ein Alkoholproblem oder eine Abhängigkeit entwickelt hat und Hilfe in Anspruch nehmen sollte.

Dies sich selbst gegenüber einzugestehen, fordert ein hohes Maß an innerer Stärke! Wenn Sie diesen entscheidenden Schritt geschafft haben, erfordert das große Annerkennung!

Es stellt sich nun die Frage für jeden Betroffenen: "Soll ich es alleine versuchen, vom Alkohol wegzukommen, oder soll ich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen?" Diese Entscheidung kann Ihnen niemand abnehmen!


Hilfe in Anspruch nehmen - Suche nach Unterstützung

Der 2. Schritt ist, eine ambulante Suchtberatungsstelle aufsuchen - eine öffentliche oder eine private Suchtberatung, wie zum Beispiel bei mir.

Nach telefonischer Erstabklärung vereinbaren wir einen persönlichen Termin bei mir. Sollten Sie Ihren Führerschein zum Beispiel durch eine alkoholisierte Fahrt verloren haben, besteht auch die Möglichkeit, dass ich Sie (kostenlos) vom Bahnhof in Süderbrarup abhole.

- Gemeinsam neue Wege suchen -

In meiner Praxis führen wir dann ein streng vertrauliches Gespräch, indem Sie die Möglichkeit haben, Informationen zu erhalten und Ihre persönlich Situation darzulegen.

Weiter werden wir besprechen, wie das weitere Vorgehen aussehen könnte. Ob eine ambulante Therapie ausreichend oder ein ambulanter oder stationärer Entzug notwendig ist.

Wenn Sie einen Termin möchten, rufen Sie mich einfach an!

Falls ich nicht am Telefon bin, kann Ihnen meine Ehefrau sagen, wann ich wieder erreichbar bin, oder Sie hinterlassen einfach Ihre Telefonnummer. Ich rufe Sie gerne zurück.

Sie können aber auch gerne mein Kontaktformular benutzen.

Selbstverständlich unterliege ich mit meiner Ausbildung der Schweigepflicht!


Möglichkeiten der Suchtbehandlung bei körperliche Abhängigkeit

  1. Ambulante Therapie

Das ambulante Therapieangebot wendet sich vor allem an Frauen und Männer bei denen

  • ein Alkoholproblem besteht oder ein Alkoholmissbrauch vorliegt

  • ein Alkohol- oder Medikamentmissbrauch besteht

  • die eine ambulante Nachsorge - nach einer stationären Therapie - möchten

  • eine Aufarbeitung der Alkohol- oder Drogenproblematik nach Führerschein- verlust bei denen eine anstehenden MPU angezeigt ist.

Die ambulante Therapie bietet den Vorteil, dass Sie in Ihrem gewohnten Umfeld und Tagesablaufs verbleiben können.

Vorrausetzug ist hier aber, dass Sie gut motiviert sind und der gesundheitliche und soziale Zustand dies gestattet.

Vgl. hier auch: "Vorteile einer privaten ambulanten Suchtbehandlung"

In fortgeschrittenen Fällen ist aber ein Entzug unter ärztliche Aufsicht erforderlich.

Bei Interesse an einem persönlichen Termin bei mir rufen Sie mich einfach unverbindlich an oder benutzen mein Kontaktformular!


  1. Medikamentös abgefederter Entzug

In den folgenden Punkten gehe ich kurz einzeln auf den Entzug unter ärztlicher Aufsicht ein.

2.1 Die ambulanten Therapie unter der Aufsicht eines Arztes.

2.2 Die Entzugsbehandlung. 
Klinische Entgiftung nach Möglichkeit in einem Suchtkrankenhaus (ca. 1 - 2 Wochen oder mehr) und anschließend eine ambulante Therapie.

2.3 Entwöhnungsbehandlung.

Der mehrmonatiger Aufenthalt in einer Suchtklinik.

Hier stellt sich für Sie - bei allen 3 Punkten, die Frage, ob der Entzug medikamentös abgefedert werden soll oder nicht.

Ohne Frage muss bei lebensbedrohlichen Entzugserscheinungen medikamentös von ärztlicher Seite geholfen werden!

Wer unter körperlichen Entzugserscheinungen leidet, sollte immer unter ärztlicher Aufsicht den Entzug vornehmen! Bei Entzugserscheinungen kann es nämlich sonst zum Beispiel zu Krampfanfällen oder zu einem Delirium tremens (lebensgefährliche Entzugserscheinung) kommen.

Anders bei einem abgefederten Medikamenten-Entzug, um den Übergang zur Abstinenz zu erleichtern. Der Entzug ist meines Erachtens nach ein sehr wichtiges Erlebnis.

Hermann Hesse (1877 - 1962) hat in seinem sehr bekannten Prosawerk "Siddartha" geschrieben:

"Es kommt alles wieder, was nicht zu Ende gelitten und gelöst wird"


Und nun den einzelnen möglichen Alternativen einer Behandlung unter ärztlicher Aufsicht:

2.1 Die ambulante Therapie unter der Aufsicht eines Arztes.

Viele Betroffene können sich eine längere Abwesenheit (vgl. 2.3 Ent- wöhnungsbehandlung) - zum Beispiel aus beruflichen Gründen - nicht leisten.

Wenn das soziale Umfeld noch intakt ist, kommt eine ambulante Therapie unter ärztliche Aufsicht (zum Beispiel der Hausarzt) mit guten Erfolgsaus- sichten in Frage.

vgl. hier auch meine Seite Vorteile einer privaten ambulanten Suchttherapie

Bei Interesse an einem persönlichen Termin bei mir rufen Sie mich einfach unverbindlich an oder benutzen mein Kontaktformular!


2.2 Die Entzugsbehandlung

Die Entzugsbehandlung ist eine klinische Entgiftung und sollte nach Möglichkeit in einem Suchtkrankenhaus stattfinden.

Die Entzugsbehandlung (Entzug) in einer Klinik ist eine sichere Methode und dauert von ein paar Tagen bis zu ein, zwei Wochen. Nach dieser Behandlung  ist eine ambulante Therapie angesagt.


2.3 Die Entwöhnungsbehandlung

Der mehrmonatiger Aufenthalt in einer Suchtklinik. Nach der Beendigung der Behandlung in einem geschlossenen Rahmen fühlt sich der Betroffene 
meistens gut. 
Die Konfrontation aber nach der Entlassung mit dem "wirklichen" Leben ist groß. Oft sieht der Betroffene erst dann, was er vorher - in der Sucht - hinter- lassen hat (berufliche- familiäre- Situation etc).

Die Versuchung ist dann sehr groß, die Probleme wieder in Alkohol zu ertränken. Hinzu kommt, dass das Suchtgedächtnis immer wieder das Verlangen nach Alkohol entwickeln kann!

Die Rückfallgefahr nach einer stationären Therapie beträgt etwa 33 %.

Oft wird auch die eigene Rückfallgefahr unterschätzt!

Nach einer Entwöhnungsbehandlung ist also unbedingt eine ambulante Nachsorge angesagt!


Nachsorge

Wenn Sie es geschafft haben, dem Alkohol zu entsagen, ist es das Wichtigste, Ihre Erfolge zu festigen, um dauerhaft ein Alkoholfreies Leben zu führen.

Erfahrungsgemäß dauert es ca. ein Jahr, bis sich die Alkoholabstinenz stabilisiert hat.

In dieser Zeit ist die Gefahr, rückfällig zu werden, sehr groß!

Es empfiehlt sich hier, nach der Beendigung einer Entwöhnungsbehandlung unbedingt weitere Hilfe im Rahmen einer Nachsorge zu suchen!

Leider lehnen die meisten Therapeuten eine Arbeit mit Betroffenen mit einer Suchtproblematik ab oder haben zuwenig Erfahrung und Wissen im Bereich der Suchthilfe.

Dies gilt auch ähnlich bei vielen Ärzten. Sie überschätzen meist die Wirkung von Medikamenten und besitzen auch oft zu wenig Erfahrung und Wissen in der Suchtbehandlung.

Sie sollten sich in jedem Fall an einen Suchtspezialisten wenden. Selbstverständlich sind hier auch Selbsthilfegruppen wie die "Anonymen Alkoholiker", "Blaues Kreuz" etc. eine große Hilfe.

Internetadressen finden Sie bei mir unter Interessante Links.

Bei Interesse an einem persönlichem Termin rufen Sie mich einfach unverbindlich unter Telefon 04646 / 990 408 an oder benutzen mein Kontaktformular!

Ich freue mich auf Ihren Anruf!